Module und ECTS-Kreditpunkte

Das Studium setzt sich aus einzelnen Modulen zusammen.


Ein Modul ist in der Regel ein Fach, welches in Form einer Vorlesung (meist als seminaristischer Unterricht gestaltet) gelehrt wird, und welches mit einer Prüfung abgeschlossen wird.


Abweichend davon kann ein Modul auch aus einem versuchstechnischen Praktikum bestehen. Auch die abschließende Bachelorarbeit wird als Modul gewertet. Ein Modul ist also eine Teileinheit des Gesamtstudiums, in dem ein bestimmtes Fachwissen bzw. eine bestimmte Kompetenz vermittelt wird.


Die meisten Module der drei Bachelorstudiengänge umfassen fünf ECTS-Kreditpunkte, einige Module aber auch mehr oder weniger als fünf. Ein ECTS-Kreditpunkt ist die „Währung“ für den Zeitaufwand, der nach einem bestimmten Umrechnungsschlüssel für das jeweilige Modul angesetzt wird. Detaillierte Beschreibungen der einzelnen Module sind dem Modulhandbuch zu entnehmen.


Die Studienleistungen eines Semesters umfassen in der Regel 30 ECTS-Kreditpunkte.


Basismodule und Spezialisierungsmodule

Der gemeinsame Grundlagenbezug in den drei Studiengängen ist durch ein einheitliches Grundstudium realisiert.


Dieses Basisstudium ist für die drei Bachelorstudiengänge nahezu gleich, setzt sich also - bis auf wenige Ausnahmen -studiengangsunabhängigaus denselben Modulen zusammen, die überwiegend in den ersten drei Semestern und teilweise im vierten Semester platziert sind. In diesen Basismodulen werden die methodischen Grundlagen gelegt, auf welche die studiengangsspezifischenSpezialisierungsmodule in den höheren Semestern aufbauen.


Die Basismodule umfassen mathematisch-ingenieurwissenschaftliche Grundlagendisziplinen wie z. B. Ingenieurmathematik, Technische Mechanik, Werkstofftechnik, Strömungsmechanik, Thermodynamik und Wärmeübertragung, Elektrotechnik, Ingenieurinformatik, Regelungs- und Messtechnik, Produktentwicklung, Maschinenelemente, Kunststofftechnik und Chemie.


Aufbauend auf diesen gemeinsamen Basismodulen folgen Spezialisierungsmodule, die sich speziell auf die Ausrichtung Maschinenbau, Fahrzeugtechnik und Luft- und Raumfahrttechnik beziehen. Die Spezialisierungsmodule unterteilen sich in drei Kategorien:


1. Pflichtmodule: Diese Module sind in dem jeweiligen Studiengang obligatorisch, müssen also von allen Studierenden absolviert werden.


2. Schwerpunktmodule: Diese Module sind innerhalb eines wählbaren Schwerpunkts obligatorisch.


3. Wahlpflichtmodule: Diese Module sind aus einem Katalog an Fächern beliebig frei wählbar.


In den Studiengängen Maschinenbau und Fahrzeugtechnik bestehen Wahlmöglichkeiten in Form von Schwerpunkten (insgesamt je 30 ECTS-Punkte).


Im Studiengang Luft- und Raumfahrttechnik ist eine solche Schwerpunktbildung nicht vorgesehen. Im Unterschied zum Maschinenbau und zur Fahrzeugtechnik ist der Spezialisierungsgrad der für den Luft- und Raumfahrttechnik-Bachelor angesetzten Inhalte bereits höher, so dass eine weitere Fokussierung des Ausbildungsprofils innerhalb eines siebensemestrigen Studiums hier nur zu Lasten des angestrebten Grundlagen- und Methodenprofils möglich wäre. Darauf wurde bewusst verzichtet, und stattdessen ein Kompendium an Grundlagen aus den verschiedenen Anwendungs- bzw. Einsatzbereichen der Luft- und Raumfahrttechnik zusammengestellt.


In allen drei Bachelorstudiengängen besteht (über die Schwerpunktwahl hinaus) eine Wahlmöglichkeit im Umfang von drei Wahlpflichtmodulen (insgesamt 15 ECTS-Punkte).


Als Wahlpflichtmodule können Schwerpunktmodule aus einem beliebigen anderen Schwerpunkt gewählt werden, und zwar auch studiengangsübergreifend: ein Studierender der Fahrzeugtechnik kannbeispielsweise als Wahlpflichtmodul ein Modul aus dem Schwerpunkt „Produktentwicklung“ des Studiengangs Maschinenbau wählen. Damit sind interessante Kombinationen möglich und es wird der zunehmenden Vernetzung der einzelnen Fachdisziplinen Rechnung getragen. Diese vernetzten Wahloptionen wurden durch die weitgehend einheitliche Modulgröße von 5 ECTS-Punkten ermöglicht.


Studiengangsleiter MBB

Prof. Dr.-Ing. Andreas Eursch
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