Vorpraktikum und Praxissemester

Diese Seite informiert über das Vorpraktikum und das Praxissemester in den Bachelorstudiengängen und den auslaufenden Diplomstudiengängen.


Bei weiteren Fragen können Sie sich direkt an den jeweiligen Ansprechpartner wenden.


Vorpraktikum

Studienbewerberinnen und Studienbewerber müssen eine mindestens zwölfwöchige (60 Arbeitstage), einschlägige praktische Tätigkeit (Vorpraktikum) nachweisen. Dabei zählen Fehl- und Krankheitstage nicht zu den 60 Arbeitstagen.


Eine einschlägige fachspezifische Berufsausbildung oder eine mindestens zwölfmonatige fachspezifische Berufstätigkeit können nach Prüfung durch den Praktikantenbeauftragten teilweise oder ganz auf das Vorpraktikum angerechnet werden. Studienbewerberinnen und Studienbewerber einer technischen Fachrichtung von Fachoberschulen oder Berufsoberschulen (die Berufsausbildung muss dabei im Bereich der Metallbe- und verarbeitung sein) benötigen ein Vorpraktikum von sechs Wochen.


Sechs Wochen (30 Arbeitstage) des Vorpraktikums können in den vorlesungsfreien Zeiten bis zu Beginn des vierten Studiensemesters nachgeholt werden.


Weitere Informationen zu Inhalten und Zielen finden Sie hier.


Praxissemester

A. Ablauf


1. Vor dem Beginn des Praktikums müssen folgende Voraussetzung erfüllt sein:


  • Das Vorpraktikum ist abgeleistet
  • Alle Module der ersten beiden Studiensemester sind bestanden
  • Mindestens vier Module aus dem dritten Semester sind bestanden


2. Die Dauer des Pflichtpraktikums beträgt 20 Wochen, wobei an einem Tag in der Woche Lehrveranstaltungen an der Fakultät stattfinden. Bescheinigungen, dass es sich um ein Pflichtpraktikum handelt, werden von der Hochschulverwaltung, Bereich Prüfung und Praktikum, nur bei Bedarf ausgestellt. Pflichtpraktika, die länger als 20 Wochen dauern, werden von der Hochschule nicht genehmigt. Umfasst der Praktikumsvertrag einen längeren Zeitraum sind alle Zeiten, die über die 20 Wochen hinaus gehen, freiwilliges Praktikum.


Studierende, die ihr Praktikum weiter entfernt, z.B. im Ausland, durchführen, sind an 5 Tagen in der Woche im Unternehmen tätig und die Praktikumsdauer reduziert sich auf 18 Wochen. Die Lehrveranstaltungen während des praktischen Studiensemesters sind in diesem Fall nachzuholen oder alternativ nach vorne zu ziehen, wenn die Voraussetzungen unter 1. erfüllt sind. Fehltage wegen Krankheit/Urlaub etc. sind in der Regel nachzuholen.


3. DIe/Der Studierende bewirbt sich bei Unternehmen um ein Praktikum, das den Ausbildungsanforderungen der FK03 entspricht. Diese lauten:


Im praktischen Studiensemester soll der Studierende in die Tätigkeit des Ingenieurs anhand konkreter Aufgabenstellungen eingeführt werden, die er weitgehend selbstständig bearbeitet. Die Aufgabenstellungen sollen aus ein bis drei der folgenden fünf Gebiete stammen:


  • Entwicklung, Projektierung, Konstruktion
  • Fertigungsvorbereitung, Fertigungsplanung und –steuerung
  • Montage, Betrieb und Unterhaltung von Maschinen und Anlagen
  • Prüfung, Abnahme, Qualitätswesen
  • Technischer Vertrieb


4. Die/Der Studierende erhält ein von der Firma unterzeichnetes Vertragsangebot, das Beginn und Ende des Praktikums, eine aussagekräftige Beschreibung der Tätigkeiten des Praktikanten und den Namen und akademischen Titel des direkten Betreuers (mit Ingenieur- oder äquivalenter Ausbildung) enthalten muss. Im eigenen Interesse sollte der Studierende bereits in dieser Phase darauf achten, dass die im Vertragsangebot beschriebenen Tätigkeiten den genannten Ausbildungsanforderungen entsprechen und dass die Voraussetzungen erfüllt sind.


5. Eine von den Praktikantenbetreuern gemeinsam gepflegte Liste von Unternehmen, bei denen Praktika ohne weitere Prüfung als genehmigt gelten, ist für die Studierenden in dem Moodle-Kurs Praktisches Studiensemester MBB, FAB, LRB zugänglich (Passwort siehe Schaukasten mit den Stundenplänen). Dort kann der Studierende prüfen, ob sein Unternehmen verzeichnet ist. In diesem Fall unterschreibt auch der Studierende das Vertragsangebot, reicht zwei Exemplare in der Hochschulverwaltung, Bereich Prüfung und Praktikum, ein und schickt eines an das Unternehmen zurück.


6. Wenn das Unternehmen nicht in der Liste verzeichnet ist, reicht die/der Studierende das Vertragsangebot in vierfacher Ausfertigung (davon mind. ein Original) bereits vom Unternehmen unterschrieben (aber noch nicht von ihr/ihm!) beim zuständigen Praktikantenbetreuer zur Einzelgenehmigung ein. Nach Prüfung und Genehmigung erhält die/der Studierende zwei Exemplare zurück. Davon ist ein Exemplar für das Unternehmen.


7. Das Praktikum kann nun begonnen werden.


8. Nach Abschluss des Praktikums stellt das Unternehmen ein Zeugnis mit dem Zeitraum des Praktikums und mit aussagekräftiger Beschreibung der geleisteten Tätigkeiten aus. Das Zeugnis muss darüber hinaus die Fehltage wegen Krankheit/Urlaub etc. ausweisen.


9. Dieses Zeugnis ist von der/vom Studierenden in der Hochschulverwaltung, Bereich Prüfung und Praktikum, einzureichen.


10. Der Praktikantenbeauftragte prüft die Zeugnisse und erteilt, erteilt nicht bzw. erteilt mit Auflagen die Anerkennung des Praktikums. Die Hochschulverwaltung, Bereich Prüfung und Praktikum ,informiert die Studierenden im Fall der Nichtgenehmigung oder der Genehmigung mit Auflagen entsprechend.



B. Diplomstudiengänge


Sinngemäß gelten die oben genannten Regeln. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte den betreffenden SPO und den Studienplänen.