Vorpraktikum und Praxissemester

Diese Seite informiert über das Vorpraktikum und das Praxissemester in den Bachelorstudiengängen und den auslaufenden Diplomstudiengängen.


Bei weiteren Fragen können Sie sich direkt an den jeweiligen Ansprechpartner wenden.


Vorpraktikum

Studienbewerberinnen und Studienbewerber müssen eine mindestens zwölfwöchige (60 Arbeitstage), einschlägige praktische Tätigkeit (Vorpraktikum) nachweisen. Dabei zählen Fehl- und Krankheitstage nicht zu den 60 Arbeitstagen.


Eine einschlägige fachspezifische Berufsausbildung oder eine mindestens zwölfmonatige fachspezifische Berufstätigkeit können nach Prüfung durch den Praktikantenbeauftragten teilweise oder ganz auf das Vorpraktikum angerechnet werden. Studienbewerberinnen und Studienbewerber einer technischen Fachrichtung von Fachoberschulen oder Berufsoberschulen (die Berufsausbildung muss dabei im Bereich der Metallbe- und verarbeitung sein) benötigen ein Vorpraktikum von sechs Wochen.


Sechs Wochen (30 Arbeitstage) des Vorpraktikums können in den vorlesungsfreien Zeiten bis zu Beginn des vierten Studiensemesters nachgeholt werden.


Weitere Informationen zu Inhalten und Zielen finden Sie hier.


Praxissemester

A. Ablauf


1. Vor dem Beginn des Praktikums müssen je nach für das eigene Studium gültiger SPO folgende Voraussetzung erfüllt sein:


Vorrückungsregelung ins 5. Studiensemester (Praxissemester) für Studierende, die bis einschließlich WS 2015/16 ihr Studium aufgenommen haben:


  • Das Vorpraktikum ist abgeleistet
  • Alle Module der ersten beiden Studiensemester sind bestanden
  • Mindestens 4 Module aus dem dritten Studiensemester sind bestanden


Vorrückungsregelung ins 4. Studiensemester für Studierende, die ab dem SS 2016 ihr Studium aufgenommen haben:


  • Das Vorpraktikum ist abgeleistet
  • Zum Vorrücken vom 3. ins 4. Studiensemester müssen alle Module bis auf zwei Module der ersten beiden Studiensemester erfolgreich abgelegt sein (ohne AW-Fächer)
  • Eine darüber hinausgehende Regelung für das Vorrücken ins 5. Studiensemester (Praxissemester) gibt es nicht


Welche SPO im Einzelfall gilt, muss jeder Studierende selbst wissen bzw. bei Unsicherheiten im Bereich Prüfung und Praktikum erfragen.


2. Die Dauer des Pflichtpraktikums beträgt 20 Wochen, wobei an einem Tag in der Woche Lehrveranstaltungen an der Fakultät wahrgenommen werden müssen. Bescheinigungen, dass es sich um ein Pflichtpraktikum handelt, werden von der Hochschule, Bereich Prüfung und Praktikum, nur bei Bedarf ausgestellt. Praktika, die länger als 20 Wochen dauern, werden von der Hochschule nicht genehmigt.


Für Studierende, die ihr Praktikum weiter entfernt, z.B. im Ausland, durchführen, entfällt die Anwesenheitspflicht an einem Tag in der Woche. Sie sind an 5 Tagen in der Woche im Unternehmen tätig und die Praktikumsdauer reduziert sich auf 18 Wochen. Die Lehrveranstaltungen während des praktischen Studiensemesters sind in diesem Fall nachzuholen oder alternativ nach vorne zu ziehen, wenn die Voraussetzungen unter 1. erfüllt sind. Fehltage wegen Krankheit/Urlaub etc. sind in der Regel nachzuholen.


3. Der Studierende bewirbt sich bei Unternehmen um ein Praktikum, das den Ausbildungsanforderungen der FK03 entspricht. Diese lauten:


Im praktischen Studiensemester soll der Studierende in die Tätigkeit des Ingenieurs anhand konkreter Aufgabenstellungen eingeführt werden, die er weitgehend selbstständig bearbeitet. Die Aufgabenstellungen sollen aus ein bis drei der folgenden fünf Gebiete stammen:



  • Entwicklung, Projektierung, Konstruktion
  • Fertigungsvorbereitung, Fertigungsplanung und -steuerung
  • Montage, Betrieb und Unterhaltung von Maschinen und Anlagen
  • Prüfung, Abnahme, Qualitätswesen
  • Technischer Vertrieb


4. Der Studierende erhält ein von der Firma unterzeichnetes Vertragsangebot, das Beginn und Ende des Praktikums, eine aussagekräftige Beschreibung der Tätigkeiten des Praktikanten und den Namen und den akademischen Titel des direkten Betreuers (mindestens Dipl. Ing. oder Master) enthalten muss. Im eigenen Interesse sollte der Studierende bereits in dieser Phase darauf achten, dass die im Vertragsangebot beschriebenen Tätigkeiten den genannten Ausbildungsanforderungen entsprechen und dass die Voraussetzungen erfüllt sind.


5. Eine von den Praktikantenbetreuern gemeinsam gepflegte Liste von Unternehmen, bei denen Praktika ohne weitere Prüfung als genehmigt gelten, ist für die Studierenden in dem Moodle-Kurs „Praktisches Studiensemester“ (PW: Praktikum) zugänglich. Dort kann der Studierende prüfen, ob sein Unternehmen verzeichnet ist. In diesem Fall unterschreibt auch der Studierende das Vertragsangebot, reicht zwei Exemplare beim Bereich Prüfung und Praktikum ein und schickt eines an das Unternehmen zurück.


6. Wenn sein Unternehmen nicht in der Liste verzeichnet ist, reicht der Studierende das Vertragsangebot in vierfacher Ausfertigung (darunter mindestens ein Original) beim zuständigen Praktikantenbetreuer zur Einzelgenehmigung ein. Wenn der Praktikantenbetreuer dem Vertragsangebot seine Zustimmung erteilt hat, leitet er das Vertragsangebot an das Bereich Prüfung und Praktikum zur Prüfung der Erfüllung der Zulassungsvoraussetzungen (gemäß 1.) weiter. weiter. Zwei Exemplare des genehmigten Vertragsangebots (darunter das Original bzw. zwei Originale) erhält der Studierende vom Bereich Prüfung und Praktikum per Post zurück. Er unterschreibt die Vertragsangebote und schickt ein Exemplar an das Unternehmen zurück.


7. Das Praktikum kann nun begonnen werden.


8. Nach Abschluss des Praktikums stellt das Unternehmen ein Zeugnis mit dem Zeitraum des Praktikums und mit aussagekräftiger Beschreibung der geleisteten Tätigkeiten aus. Das Zeugnis muss darüber hinaus die Fehltage wegen Krankheit/Urlaub etc. ausweisen.


9. Dieses Zeugnis ist vom Studierenden in Kopie beim Bereich Prüfung und Praktikum einzureichen. Ein Praktikumsbericht muss nicht eingereicht werden.


10. Vier Wochen nach Beginn eines neuen Semesters stellt der Bereich Prüfung und Praktikum einen Ordner mit den Praktikantenzeugnissen aus dem vergangenen Semester zusammen und leitet diesen zur Genehmigung an den Praktikantenbeauftragten.


11. Der Praktikantenbeauftragte prüft die Zeugnisse und erteilt/erteilt nicht/erteilt mit Auflagen die Anerkennung des Praktikums. Der Ordner geht zurück an den Bereich Prüfung und Praktikum. Der Bereich Prüfung und Praktikum informiert die Studierenden im Fall der Nichtgenehmigung oder Genehmigung mit Auflagen entsprechend.




B. Besuche von Professoren bei Praktikanten


Stichprobenartig werden Praktikanten von Professoren in den Unternehmen besucht. Der besuchende Professor fertigt einen Besuchsbericht an. Die Besuchsberichte sind auf der Lernplattform Moodle im Kurs „Praktisches Studiensemester“ (PW: Praktikum) für alle Studenten einsehbar.



C. Praktikumsbericht


Nach derzeitiger Lage entfällt der Praktikumsbericht, der in einigen Versionen der SPO erwähnt wird.