Verbundlabor Automatisierung und Dynamik

Labor Hydraulik und Pneumatik

Kurzinformation


Der Begriff »Hydraulik« kennzeichnet allgemein die Wissenschaft der ruhenden und strömenden Flüssigkeiten, während bei der »Pneumatik« das Medium Gas oder Luft ist. Fluidtechnik wird oft als gemeinsamer Oberbegriff verwendet. Spricht man im Maschinen- oder Fahrzeugbau von Hydraulik und Pneumatik, meint man speziell die statische oder stationäre Anwendung der Fluide auf Systeme und Geräte der Leistungsübertragung, oft in Kombination mit Steuerungs- oder Regelungsaufgaben.


Im Labor existieren zwei Prüfstände für Hydrauliköl, an denen die Wirkungsweise der wichtigsten Bauteile (Pumpe, Zylinder, Wege-, Strom- und Druckventile), unter verschiedenen Belastungen und Öltemperaturen demonstriert werden kann. Die Vermessung mittels Volumenstrom- und Drucksensoren wird mit moderner Computertechnik in einem PC ausgewertet.


Zum Training der Schaltungstechnik arbeiten die Studenten der Fahrzeugtechnik selbständig, im Praktikum des 5. Semesters, an sechs Pneumatikübungswänden. Komplexere Steuerungsaufgaben werden am PC programmiert, wobei dann eine kleine speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) die Zylinder über elektromagnetische Ventile ansteuert.


Moderne Stellantriebe im Flugzeug oder Pkw lassen sich mit einem elektro-hydraulischen Lagerregelkreis nachbilden. Diese Lineareinheit arbeitet mit einem Servoventilgesteuerten Zylinder sowie mit Druck- und Wegmeßsystemen. Die elektronische Regelung ist analog oder digital realisierbar. Parallel lässt sich das dynamische Verhalten mit Computerprogrammen simulieren, womit das Systemverhalten besser analysierbar wird.


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Helmut Steinhögl >

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