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Mini-Whiteboards im Einsatz: Die Beteiligten bei der Eröffnung des neuen Lehrraums der Zukunft
Mini-Whiteboards im Einsatz: Die Beteiligten bei der Eröffnung des neuen Lehrraums der Zukunft

[27|07|2017]

"Steelcase Active Learning Center" als zweiter Lehrraum der Zukunft mit neuester Einrichtung eingeweiht

 

Tafelwischen für Fortgeschrittene ist nun in der Dachauer Straße 98b dank interaktivem Whiteboard möglich: wie auf dem Smartphone kann an der Wand „geswiped“ werden. Doch nicht nur das: Das „Steelcase Active Learning Center“ bietet vielfältige Nutzungsmöglichkeiten. Die Ausstattung des Raumes soll Studierenden aktives Lernen und Zusammenarbeit ermöglichen, weitab vom Motto „wenn alles schläft und einer spricht“. Damit eröffnet nach der umgebauten „Kapelle“ in Pasing bereits der zweite „Lehrraum der Zukunft“ an der Hochschule.

 

Anfang Juli wurde der Raum von Prof. Dr. Klaus Kreulich (Vizepräsident für Lehre), Prof. Dr. Andreas Gubner (Dekan der Fakultät für Maschinenbau, Fahrzeugtechnik, Flugzeugtechnik), Prof. Dr. Clemens Klippel (Initiator des Active Learning Centers) und VertreterInnen der Firma Steelcase Education eröffnet.

 

Neuer Raum für neue Lehre

Im Rahmen des „Qualitätspakts Lehre“ wurde an der Hochschule die Frage gestellt, wie Lehre innovativ weiterentwickelt werden kann. Schnell stand fest: Für neue Arten der Lehre braucht es auch neue Räume.

 

“Innovation fängt mit guten Problemen zum Lösen an”, sagte Sean M. Corcorran, General Manager von Steelcase Education. In diesem Fall ist ein häufiges Problem, dass Gruppenarbeit in vielen Räumen nur durch das umständliche Verschieben und spätere Zurückstellen des Mobiliars möglich ist, was Dozierende als hinderlich empfinden. „Lehrstunden vor 100 Jahren sahen oft nicht viel anders aus als heute“, bemängelt Prof. Klippel. Dabei hat die Forschung längst bewiesen, dass das Mischen von Lehr- und Lernformen viel erfolgreicher ist.

Die Möbel im Einsatz: Whiteboards können an den Tischen befestigt werden und die Konfiguration des Raums ist besonders dank der Stühle leicht zu verändern
Die Möbel im Einsatz: Whiteboards können an den Tischen befestigt werden und die Konfiguration des Raums ist besonders dank der Stühle leicht zu verändern

 

Corcorran führte die Funktionsweise des Raums vor: So können die Tische auf Rollen bewegt und einfach miteinander verbunden werden, um größeren Gruppen das Arbeiten zu ermöglichen. Die drehbaren Stühle sind fahrbare Mini-Arbeitsplätze inklusive Taschenablage zwischen den Rollen, um den Boden frei zu halten. So kann der ganze Raum schnell und einfach umgestellt werden.

Das Pult der Zukunft erlaubt Lehre im Stehen, hinter und auf dem Pult sitzend
Das Pult der Zukunft erlaubt Lehre im Stehen, hinter und auf dem Pult sitzend

 

Vortragende, die lieber auf als hinter dem Tisch sitzen, bekommen im neuen Raum dazu die Möglichkeit, da sogar der Laptop dank einer ausklappbaren Ablage auf dem Pult sitzend genutzt werden kann. Studierende können Ideen und Ergebnisse auf Mini-Whiteboards festhalten, die an den Tischen oder auch der Wand befestigt werden können. Prof. Gubner erhofft sich durch den Raum für die Fakultät eine Verbesserung der immer wichtiger werdenden projektbasierten Lehre – zum Beispiel im Lehrformat Real Projects.

 

 

Cathrin Cailliau